Willkommen in der Genusswelt von Dieter Müller

Vita

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Mit Liebe zur Gastronomie

Dieter Müllers Lebensgeschichte ist zugleich auch eine Reise durch die Entwicklung der deutschen Küche der vergangenen fünf Jahrzehnte. Nachfolgend erhalten Sie einen Einblick über die Vita Dieter Müllers, dem Botschafter des außergewöhnlichen Geschmacks.

Wer mehr über die Lebensgeschichte der Drei-Sternekochlegende erfahren möchte, dem empfehlen wir seine neue Biografie „Dieter Müller – Wie Deutschland genießen lernte“, erschienen im LINGEN Verlag.

Und wer ihn kennt, der weiß: kein Buch ohne Rezepte. Und so finden sich in Dieter Müllers „Roman mit Rezepten“ wieder jede Menge exklusive Anleitungen zu kulinarischen Köstlichkeiten …

Die Biografie von Dieter Müller – „Botschafter des guten Geschmacks“ ist ab sofort im Handel, unter www.lingenverlag.de oder über Amazon erhältlich.

1948: Geburtstag
Dieter Müller wurde am 28. Juli 1948 in Auggen, einem kleinen Weinort in Baden geboren. Dort wurde ihm nicht nur die Liebe zu guten Weinen in die Wiege gelegt, sondern auch die Liebe zur Gastronomie.

Seine Eltern Lore und Karl Müller bewirtschafteten das Restaurant “Lug ins Land” mit Pension in Raich im Kleinen Wiesental. Dort, unterhalb des Belchens im Südschwarzwald, wuchs er als zweitältestes Kind auf – mit drei Brüdern und drei Schwestern.

1956: erste Kochversuche
Bereits im Alter von acht Jahren beginnt Dieter Müller experimentell zu kochen. Grund dafür ist auch der Vater, der am Herd oftmals eine helfende Hand benötigt.

1963: Schulabschluss
Im Alter von 15 Jahren beendet Müller erfolgreich seine Schullaufbahn. Die Zeit an der kleinen Landhauptschule, in der die Klassen 1 bis 8 in einem Raum unterrichtet werden, ist zu Ende. Sein Direktor prophezeit ihm eine Karriere als Schiffskoch. Und es ist tatsächlich wahr geworden. Ein Lehrer meint, er würde wohl Künstler, weil er sehr große Begabung im Malen habe. Diese Kreativität drückt sich später immer noch aus – auf dem Teller.

Er möchte am liebsten Fußballspieler werden. Das nötige Talent hat er. Aber sein Vater sagte: „Sonntags wird gekocht und nicht Fußball gespielt.” Das notwendige Training für eine Fußballkarriere kommt dementsprechend zu kurz. Zudem hat er von der Berufswahl seines Sohnes eine klare Vorstellung: „Du wirst Koch, den gegessen wird in guten wie in schlechten Zeiten.” Noch im selben Jahr beginnt Dieter Müller im Hotel Bauer in Müllheim/Baden eine Kochlehre. Als 15-Jähriger mit 1,50 Metern braucht er manchmal einen Schemel, um in die großen Töpfe gucken zu können. Auch seine Geschwister gehen, mit Ausnahme eines Bruders, in die Gastronomie.

1966 – 1971: Abschluss Ausbildung und Bundeswehrzeit
Nach drei Jahren Ausbildung schließt er im Hotel Bauer seine Lehre mit Auszeichnung ab – als einer der drei Besten von 200 Prüflingen der Hotelfachschule in Heidelberg. Weil die Eltern es so wünschten, folgten zwei Jahre in ihrem Betrieb, danach kam die Bundeswehrzeit in Esslingen. Nach der Grundausbildung durfte Dieter Müller kochen und wurde bereits drei Monate später für die beste Bundeswehrküche ausgezeichnet.

1971 – 1973: Wanderjahre
Seine Wanderjahre begannen in der Schweiz in Bern, wo er unter Altmeister Ernesto Schlegel im Schweizer Hof kochen durfte, damals die Nummer eins der Gourmet-Adressen in der Schweiz. Nach der gutbürgerlichen lernte er hier die klassische französische Küche kennen: Trüffel, Gänseleber, Buttersoßen und Crème fraiche …

Rückblickend betrachtet Dieter Müller dies als seine Neugeburt als Koch. Denn die französische Küche verzaubert ihn. Um in der Küche weitere Erfahrungen zu sammeln, wechselte er 1972 ins Hotel Miramare Beach, ein Schwester-Hotel des Schweizer Hofs auf der griechischen Insel Korfu.

1973 – 1990: Schweizer Stuben
Sein Bruder Jörg und er kochen als Team: Jörg hat die „Schweizer Stuben” in Wertheim-Bettingen als Küchenchef übernommen und bittet Dieter um seine Unterstützung. Eigentlich wollte sich Letzterer in Frankreich bei einem Drei-Sterne-Koch weiterbilden, aber dazu erhalten Deutsche (noch) gar keine Chance. So kochte er mit Jörg und machte „nebenher” 1976 seine Abschlussprüfung als Küchenmeister.

Die Art der Brüder zu kochen, kommt an. Plötzlich begann das deutsche Küchenwunder und die Nouvelle Cuisine erhielt in Deutschland Einzug. 1974 erhalten die Brüder den ersten Stern im Guide Michelin, 1977 den Zweiten. Als Klaus Besser 1979 seine erste deutsche Restauranthitliste herausgibt, wurden sie als „die Wunderknaben von Wertheim-Bettingen” geführt.

1982, 1988, 1998: Koch des Jahres
Als Jörg 1982 in sein Restaurant auf Sylt wechselt, bleibt Dieter Müller als alleiniger Küchenchef in den „Schweizer Stuben” – bis zum Sommer 1990. In dieser Zeit wurde er dreimal Koch des Jahres: 1982 bei der Champagnerfirma Krug, 1988 bei Gault Millau und 1998 bei „Der Feinschmecker”. Letzterer zählt ihn zu den 16 besten Köchen der Welt und zeichnet seine Küche mit 19,5 Punkten aus. Es ist das erste Mal, dass ein Deutscher diese Punktzahl erreicht – eine bis heute unübertroffene Höchstbewertung.

1988: erste Publikation
Publikation seines ersten Buches: „Das Dieter Müller Kochbuch”, erschienen im Heyne Verlag. Es erhält im Jahr darauf die Goldmedaille der Gastronomischen Akademie Deutschland.

1990 - 1992: Repräsentant der deutschen Küche
Dieter Müller nutzte die Chance, noch mal auf Wanderschaft zu gehen. Er hatte dafür Zeit, weil er das Angebot, Chef aller Ritz-Gourmet-Restaurants zu werden, ausschlug und stattdessen Ende 1990 einen Vertrag bei Hotelier Thomas Althoff als Küchenchef und Patron des späteren Restaurants „Dieter Müller” im Bergisch Gladbacher Schlosshotel Lerbach unterschrieb. Ein Schloss war immer sein Traum. Bis zum Ende der Renovierung war er unterwegs: Als Gastkoch und Repräsentant der deutschen Küche in vielen Häusern von Ritz Carlton und Hilton. Er kochte rund um die Welt – in Frankreich, Australien, Hawaii, Japan, USA und Thailand.

28. Februar 1992: Eröffnung Gourmet-Restaurant Schlosshotel Lerbach
Das Gourmet-Restaurant „Dieter Müller” eröffnete im Schlosshotel Lerbach in Bergisch Gladbach. Während er als Küchenchef für das Wohlbefinden seiner Gäste sorgte, war seine Frau Birgit als Gastgeberin und gute Seele im Restaurant aktiv. 1993 gab es den ersten Michelinstern, 1994 bereits den zweiten. Noch im selben Jahr wurde das Restaurant Mitglied bei Relais & Château und Relais Gourmand, im Jahr darauf bei Tradition & Qualité.

1997: Guide Michelin
Ein langgehegter Wunsch erfüllte sich: Dieter Müller bekam den dritten Stern im Guide Michelin. Weltweit erhielten ihn 32 weitere Köche, davon zuvor zwei in Deutschland.

1998: Feinschmecker
Die Restaurant-Fachzeitschrift „Der Feinschmecker” zeichnete ihn als Koch des Jahres aus.

2000: Prix la Mazille International
Im Frühjahr erschien sein Kochbuch „Geheimnisse aus meiner Drei-Sterne-Küche”, im November wurde es als weltbestes Kochbuch ausgezeichnet durch den „Prix la Mazille International”. Dieter Müller erhielt diesen begehrten Kochbuchpreis als erster Deutscher. Verliehen wird er alle zwei Jahre vom „Salon International du Livre Gourmand” in Perigeux für das beste Kochbuch außerhalb Frankreichs.

2003: Five Star Diamond Award
Der Five Star Diamond Award, die höchste gastronomische Auszeichnung Amerikas, ging an Dieter Müller.

2004: Ganymée On Water
Für die Weltpremiere von „Ganymée On Water“ kreierte er als Patron ein Vier-Gang-Menü, das von Oktober bis Dezember rund 25.000 Besucher des Restauranttheaters genossen. Danach gab er wegen der zeitlichen Beanspruchung den goldenen Kochlöffel an Marc Haeberlin weiter. Denn Dieter Müller lebt nach der Devise: „Eigener Herd ist Goldes Wert.”

Februar 2005: Kochschule Schlosshotel Lerbach
Mit der Gründung der „Kochschule Schlosshotel Lerbach“, deren Patronat er übernimmt, wird für ihn eine Vision zur Realität. Die High-Tech-Küche in einem ehemaligen Pferdestall des Schlosses realisierte er in Zusammenarbeit mit den exklusiven Küchenausstattern Poggenpohl und Gaggenau, um individuelle Kochkurse und Schulungen auf höchstem Niveau anbieten zu können.

Juli 2005: Rosentaufe
Er taufte die Rose „Dieter Müller“ im Garten des Schlosshotels Lerbach und ist sehr stolz darauf, weil ihm als erstem deutschen Koch diese Ehre zuteil wurde. Die Duftrose ist eine Neuzüchtung des berühmtesten französischen Rosenzüchters Henri Delbard.

Oktober 2006: Verleihung der 'Goldenen Feder'
Mit einer Laudatio von Jakob Strobel y Serra von der Frankfurter Allgemeinen auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober 2006 wird Dieter Müller von der Gastronomischen Akademie Deutschlands e. V. die „Goldene Feder“ für sein preisgekröntes Werk „Dieter Müller – Collection Rolf Heyne” verliehen.

Dazu ein Zitat von Paul Bocuse: „Dieter Müller hat auf brillante Art und Weise die traditionelle Küche seines Landes wieder belebt und diese für den guten Geschmack geöffnet. In diesem Buch offenbart er uns endlich die Geheimnisse, die seinen Erfolg ausmachen. Meinen Glückwunsch! Paul Bocuse.”

Das Buch ist leider bereits vergriffen.

März 2009: Ehrenpräsident der Chefkochvereinigung Chef Heads
Offizielle Ehrung und Ernennung von Dieter Müller zum Ehrenpräsident der Chefkochvereinigung Chef Heads durch Präsident Guido Fritz.

Mai 2009: Eckart Witzigmann-Preis
Verleihung des Internationalen Eckart Witzigmann Preises 2009 und feierliche Übergabe durch Ministerpräsident Günther H. Oettinger am 18. Mai 2009 im Neuen Schloss Stuttgart. Man würdigte Müllers herausragende Leistungen der Kochkunst und das besondere Engagement in der Welt der Kulinaristik.

Februar 2010: Eröffnung der Kochschule Dieter Müller
Dieter Müller beendet seine 19-jährige Tätigkeit im Restaurant und der Kochschule des Schlosshotels Lerbach. Gemeinsam mit seiner Frau Birgit eröffnet er die „Dieter Müller Kochschule” in Odenthal-Glöbusch bei Leverkusen.

April 2010: Koch-Events
Deutschlandweite Durchführung exklusiver Koch-Events in Kücheneinrichtungshäusern für die Firma Gaggenau.

September 2010: MS Europa
Genießer aus aller Welt können wieder Highlights und Klassiker à la Dieter Müller genießen: Gerichte, für die er über Jahre hinweg höchste Auszeichnungen bekam. Es gibt wieder ein Restaurant „Dieter Müller” auf der MS Europa – des weltweit einzigartigen 5 Sterne Plus Kreuzfahrtschiffs.

2011: Präsident Koch des Jahres
Seit 2011 ist Dieter Müller Präsident von „Koch des Jahres”, einen Wettbewerb für professionelle Köche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Zudem ist er seit diesem Jahr auch Botschafter für die Stiftung „Kinderherz”.

November 2013: Relaunch Dietermueller.de
Im November 2013 geht die neue, informative und mobiloptimierte Internetpräsenz von Dieter Müller an den Start.

September 2014: Champagne Colin 'Edition Dieter Müller'
Mit Champagne Colin eröffnet Dieter Müller seine eigene Produktlinie. Dieter Müller und Delphine Colin, Mitinhaberin des Traditionshauses Champagne Colin aus Vertus, verbinden ihre große Leidenschaft für den außergewöhnlichen Geschmack. Gemeinsam bringen sie seit September 2014 eine exklusive Champagneredition heraus: einen Champagne Extra Brut, Blanc de Blancs, Premier Cru.

Oktober 2014: Biografie 'Dieter Müller - Wie Deutschland genießen lernte'
Die Lebensgeschichte Dieter Müllers erscheint über den Lingen Verlag als ein Roman mit Rezepten. Seine Lebensgeschichte ist eine Reise durch die Entwicklung der deutschen Küche der vergangenen fünf Jahrzehnte. In seiner Biografie gewährt der „Botschafter des außergewöhnlichen Geschmacks“ seinen Lesern Einblicke in die Welt der Spitzenköche und lässt Genießer mit exklusiven Rezeptideen an seiner Leidenschaft – dem Kochen auf höchstem Niveau teilhaben.

Die Biografie von Dieter Müller – „Botschafter des guten Geschmacks“ ist ab sofort im Handel, unter www.lingenverlag.de oder über Amazon erhältlich.